
Die Langzeitdaten des Security Awareness Radar belegen diesen Zusammenhang eindrücklich. In der Periode 2019–2025 – genau jene Phase, in derNIS2, DORA und verwandte Regulierungen an Schlagkraft gewannen – sinkt der Anteil ungenügender Sicherheitskulturen auf nur noch 13 %, gegenüber 40 % in der Pionierphase 2004–2012.
Die drei Epochen der Sicherheitskultur aus der SAR-Studie zeigen den Wandel:
NIS2 stellt explizite Anforderungen an Organisationen in kritischen Infrastrukturen und darüber hinaus. Dazu gehören unter anderem:
Jede dieser Anforderungen korrespondiert mit einer oder mehreren Domänen des Security Awareness Radar: Schulung, Kommunikation, Organisationsstruktur, Vorbildfunktion und Problemmanagement. NIS2 ist damit kein rein technisches Regelwerk – es ist eine implizite Forderung nach messbarer Sicherheitskultur.
Die entscheidende Erkenntnis: Was nicht gemessen wird, kann nicht nachgewiesen werden. Und was nicht nachgewiesen werden kann, zählt im Compliance-Kontext nicht. Kulturmessung ist die Brücke zwischen dem gelebten Sicherheitsalltag und dem regulatorischen Nachweis.
Ein standardisiertes Messinstrument wie der Security Awareness Radar erfüllt dabei mehrere Funktionen gleichzeitig:
Der Shift, den NIS2 und verwandte Regulierungen erzwingen, ist letztlich ein kultureller: Sicherheit muss von einer reaktiven Risikovermeidung zu einer aktiven Steuerungsgrösse werden. Das ist genau das, was der Security Culture Code beschreibt – und wozu die Daten aus 20 Jahren Forschung die empirische Grundlage liefern.
Für Entscheidungsträger bedeutet das: Wer NIS2-konform sein will, muss Sicherheitskultur nicht nur leben, sondern auch belegen können. Die Messung ist dabei nicht das Ziel – sie ist der Ausgangspunkt für eine fundierte Steuerung.
Den vollständigen Bericht über 20 Jahre SAR und die Erkenntnisse daraus können Sie HIER kostenlos beantragen.